Loop-Antennen

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Auf
Kurzwelle kann eine abgestimmte Loopantenne sehr gute Ergebnisse bringen. Eine Drahtschleife mit einem Meter Durchmesser hat ca. 3 µH (Siehe Online-Rechner für Drahtschleifen) . Mit 500 pF kommt man damit bis herunter auf 4 MHz. Das Elektor DSP-Radio stimmt die Loop automatisch ab. Es passt für alle KW-Bänder bis 17 MHz. Mit einem HF-Übertrager erreicht man sogar LW und MW.



Nun kam die Frage auf, ob das Prinzip auch für UKW brauchbar ist. Dazu eine Mail von Richard Hopper:



The antenna's construction has been improved to try and reduce parasitic capacitances. The signal is now tapped across only part of the coil (3 cm). This modification has increased the Q of the antenna and improved the signal strength. One side of the antenna is clipped to the receiver's battery terminal (ground), whilst the other side is clipped to the telescopic rod. This temporary arrangement allows the antenna to be easily removed for experiment.  The antenna's tuning is now quite sharp. When tuned, the signal strength is definitely better than the telescopic rod. I hope a smaller variable capacitor can be used in the next design. It may be possible to fabricate the antenna on a PCB, which could be fixed to the receiver. More areas for experiment:)Here is a video showing the operation of my FM loop antenna http://www.youtube.com/watch?v=NK03gUCo8_M The inductance was calculated using this equation http://www.qsl.net/in3otd/ind2calc.html




Dieses Prinzip habe ich für das Elektor-DSP-Radio getestet. Das Problem scheint zu sein, dass man die Schleife sehr klein halten muss, um Resonanz auf 100 MHz zu erreichen. 10 cm Durchmesser bringen etwa 0,25 µH. Zusammen mit 10 pF ergibt das 100 MHz. Nach meinen Messungen bringt ein 50 cm langer Antennendraht ähnliche Ergebnisse. Allerdings kann man mit der Loop durch Drehung und Veränderung der Position noch einiges herausholen.
 


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