TestLab im Baukasten

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Der Kosmos-Mikrocontroller hat bei der Entwicklung von PicoBasic/TLScript Pate gestanden. Ich erinnere mich gern an die Zeiten zurück, als ich intensiv mit diesem Baukasten gearbeitet habe. Die großen Kontakte und das 5mm-Raster der Kosmos-Baukästen machten das Experimentiren leicht. Manch eine Schaltung wurde auf diesem System entwickelt, Und nun endlich kehrt das neue System zurück zu seinen Wurzeln. Ein TLScript-Controller CH32V003 wurde für den Baukasten vorbereitet.



Kosmos hat mir damals immer wieder einmal defekte Controller von Kunden geschickt, damit ich die Fehler analysieren konnte. Einige davon habe ich noch, und einer musste jetzt als Grundplatte für meinen Umbau herhalten. Quarz, Mikrocontroller Tiny2313, IR-Diode und IR-Empfänger wurden ausgelötet. Dann wurde die CH32V003-Platine mit ihrem USB-Anschluss draufgesetzt. und alle relevanten Anschlüsse wurden verbunden.



Der Kosmos-Mikrokontroller war kindersicher, alle Portanschlüssen waren mit Widerständen von 1 kOhm versehen. Sie waren damit kurzschlussfest und sicher gegen Überspannungen. Außerdem durfte man LEDs und Transistoren direkt anschließen. Das habe ich beibehalten, indem ich die Widerstände an den Anschlusspinnen mitverwendet habe. D0 ist nun am Anschluss Din angeschlossen und dient meist als Eingang. D1 bis D6 sind die sechs digitalen Ausgänge. PWM1 ist der Beep-Ausgang und PWM2 endet am alten PWM-Ausgang. Der alte analoge Eingang ist AD0  verbunden.



Während der Entwicklung wird der Controller über das USB-Kabel versorgt. Es kann aber auch autonom arbeiteten, wenn ein Script ins EEPROM gebrannt wurde. Die ehemalige 9V-Batterie habe ich durch zwei kleine Li-Akkus ersetzt. Auf dem umgebauten Controller-Board gibt es noch den 5V-Regler, der dann für die stabile Spannung sorgt. Auf meinem Baukasten waren noch sechs LEDs verbunden, Deshalb habe ich zuerst meine kleines Lauflicht geladen und getestet.



Sehr angenehm beim Experimentieren ist, dass man ein Poti, ein Mikrofon, einen Motor, einen Piezo-Lautsprecher und der Hauptschalter fest eingebaut und immer bereit hat. Kleine Experimente sind damit schnell vorbereitet. Hier wurde die Induktionsspannung des Motors gemessen. Er wurde dazu mit den Fingern angedreht und dann auslaufen gelassen. Interessant ist der überwiegend lineare Abfall der Spannung. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Motor seine Rotationsenergie allein durch Gleitreibung verliert.



Der Piezo-Lautsprecher wurde auch schon an den Beep-Ausgang angeschlossen. Ein Test im TestLab zeigte, dass die PWM-Frequenz von 1,5 kHz auf eine Resonanz trifft.


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