
Vor längerer Zeit habe ich mal aus einem alten Poti dieses Variometer gebastelt. Jetzt ist es mir beim Aufräumen aufgefallen. Zwei Spulen sind in Reihe geschaltet. Die drehbare Spule in der Mitte liegt je nach Winkel in der gleichen Wickelrichtung oder entgegengesetzt.
Sieht doch eigentlich ganz gut aus, müsste funktionieren, dachte ich. Aber das Teil war offensichtlich nie zum Einsatz gekommen. Also habe ich es mal probeweise mit einem Parallelkondensator von 150 pF verbunden und einen kleinen Testoszillator angeschlossen Das Ergebnis war ein abstimmbarer Oszillator von 4,88 MHz bis 5,19 MHz.
Der Online-Schwingkreisrechner
sagt, dass die Induktivität zwischen 6,27 µH und 7,09 µH verstellt werden kann.
Das ist nur ein kleiner Bereich. Um mehr zu erreichen müsste man die
Durchmesser der Spulen ähnlicher machen und der inneren Spule mehr
Windungen geben. Sehr viel dickerer Draht wäre auch nützlich, um die Verluste
geringer zu halten.